Intelligenzblatt, 18. Januar 2012
Glückliche Gesichter bei den Teilnehmern
Am Samstag, 10.12.2011, konnten im Dorfener Zentrum für Integration und Familie zum wiederholten Male Zertifikate übergeben werden.

Die glücklichen Teilnehmer und ihre Lehrer (v.l.): Tony Lesmana, Lehrkraft Annette Vesic, Mukadeze Mustafi, Florije Krraki, Thi Kim Yen Tran, Lehrkraft Judith Rieger, Marianne Ehrler, Eda Haltas, Adelina Axhijaj, Fatma Celebi, Natalia Gimpel und Enver Can.
Nicht auf dem Bild Mihaela Hainer und Anh Tuan Quan. Foto: DZIF
Das mühevolle Pauken der deutschen Grammatik, immer wieder Lernen, lästige Hausaufgaben machen, das alles ist jetzt vorbei. Die Prüfungen vorüber, endlich geschafft, das Zertifikat der Ab-schlussprüfung im Niveau B1 in den Händen. Die Freude ist den Teilnehmern in‘s Gesicht geschrieben.
Marianne Ehrler beglückwünschte nicht nur die Teilnehmer zu ihrem Erfolg sondern dankte auch der Lehrkraft Annette Vesic für ihre hervorragende Arbeit. Neben den Bescheinigungen erhielten alle Teilnehmer auch das nette Fotobuch von und über die Stadt Dorfen als Dankeschön für ihre Durchhaltekraft. Herr Oberhofer gab den Rat, nicht nur die Bilder in dem Buch anzusehen, sondern die dargestellten Orte ihrer neuen Heimatstadt auch in Natura zu besuchen.
Marianne Ehrler forderte die Teilnehmer auf, ihre mühevoll erlernte Sprache nicht wieder versinken zu lassen, sondern sich immer wieder mal zu treffen. Das Zentrum am Kugelfang ist der beste Ort dafür.
Im Anschluss an die Verleihung waren die Teilnehmer nebst Partnern und Kinder noch lange damit beschäftigt, Ihre Ergebnisse zu vergleichen und den Vormittag in netter Runde zu beenden. (me)
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Dorfen - „Es läuft super“, berichtete die Vorsitzende des Dorfener Zentrum für Integration und Familie e.V. (DZIF), Marianne Ehrler, in der Jahreshauptversammlung. Der Sozialverein bildet einen wichtigen Baustein im sozialen Netzwerk der Stadt.
Dienstag, 8. November 2011

Der neue Vorstand des DZIF (vorne, v. l.): Inge Schmederer, Marianne Ehrler; (hinten, v. l.): Angelika Wehner, Helga Graupner, Judith Rieger, Andrea Widl, Monika Gronegger und Ruth Kramler. Foto: Weingartner
Wie bedeutend die größtenteils ehrenamtliche Arbeit des DZIF gesehen wird, belegen mehrere Auszeichnungen, wie der Integrationspreis 2010 der Regierung von Oberbayern, der Sozialpreis 2011 des SPD-Kreisverbands oder die Auszeichnung der DZIF-Leiterin Ehrler mit dem Sozialpreis 2008 der Stadt Dorfen.
Bei den Neuwahlen erinnerte Ehrler, sie habe angekündigt „mit 70 ist Schluss“. Weil die Dorfenerin aber noch nicht so alt und jetzt von der Stadt eine 400-Euro-Kraft zur Unterstützung eingestellt worden sei und es zudem keinen Gegenkandidaten gab, stellte sie sich der Wiederwahl. Das Votum für die Vereinsmitbegründerin war einstimmig. „Ich hoffe, dass ich mit der neuen Mitarbeiterin von der 150 Stunden ehrenamtlichen Vollzeitbeschäftigung künftig etwas runter komme“.
Sprach- und Integrationskurse (anerkannt vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) für ausländischen Mitbürger seien ein Schwerpunkt des DZIF, erklärte Ehrler. Die Deutschkurse boomten kräftig. Derzeit würden vier Kurse mit 37 Teilnehmer aus 18 Nationen laufen. Neu sei, dass man die Nachfrage nach weiterführenden Sprachkursen anbieten könne. Den ersten Lehrgang belegten sieben Teilnehmer.
Der Dienstagstreff, „die Wiege des Vereins, läuft super“ und bleibe weiter im evangelischen Pfarrzentrum, so die Vorsitzende. Die Hausaufgabenbetreuung sei „sehr gefragt“. Die nützten meist Eltern mit Migrationshintergrund. „Die Kinder werden jedes Jahr mehr“. Derzeit besuchten 15 Schüler mit neun unterschiedlichen Nationen die Hausaufgabenhilfe, die auch aus umliegenden Gemeinden kämen. Die Betreuung zu Organisieren sei „eine große Herausforderung“, berichtete die ebenfalls wieder gewählte 2. Vorsitzende, Inge Schmederer.
Was passiert, wenn die Eltern die Betreuung nicht bezahlen können, wollte die Seniorenreferentin des Stadtrats, Doris Minet, wissen. Für Dorfener Kinder „springt die Nikolaisstiftung der Stadt ein“, so Ehrler. Sie machte klar: „Kein Kind wird heimgeschickt, nur weil das Geld fehlt“. Da gebe es immer wieder auch „anonyme Spender“, ergänzte Schmederer. Minet regte an, bei den betreffenden Bürgermeistern nachzufragen, aus dessen Gemeinde die bedürftigen Kinder zur Hausaufgabenbetreuung kämen.
Das Geschäftsjahr sei mit einem Überschuss von 10 070 Euro beendet worden, stellte Kassiererin Andrea Widl ihren Kassenbericht vor. Einnahmen von 76 440 hätten Ausgaben von 66 370 Euro gegenübergestanden.
Die städtischen Räumlichkeiten seien nicht nur für das DZIF da, sondern könnten auch anderweitig genützt werden, bot Ehrler an. Möglich sei die Anmietung etwa für Kindergeburtstage, Treffs mit Babys oder ins Haus passende Angebote anderer Gruppen.
Der neu gewählt Vorstand besteht aus 1. Vorsitzende Marianne Ehrler, 2. Vorsitzende Inge Schmederer, Kassiererin Angelika Wehner, Schriftführerin Andrea Widl; Beisitzerinnen: Judith Rieger, Monika Gronegger, Helga Frohn, Ruth Kramler und Britta Aelken. (prä)
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Verleihung Zertifikat B1 - Lehrkraft Judith Rieger
Deutsche Sprache ist jetzt kein Hindernis mehr
Der Integrationskurs im Dorfener Zentrum für Integration und Familie e.V. (DZIF) war „wie ein Familie“, schwärmte Lehrerin Judith Rieger bei der Übergabe der begehrten Zertifikate.
Erfolgreich gelernt: Stolz auf ihr Deutsch-Zertifikat sind (v.l.) Pater Sebastian Mukalel Devasia, Nicolae Vintan, Saengdaw Wendlinger, Kader Caglar, Szabina Seprenyine-Csoka, Molruedee Thawornwong, Kurslehrerin Judith Rieger, Nursel Akgün und DZIF-Leiterin Ehrler und Sozial-, Schul- und Familienreferent Michael Oberhofer; nicht im Bild: Merita Avdija und Thi Kim Yen Tran. Foto: Weingartner
Rund 700 Stunden Deutschunterricht hatten die neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt für die B 1-Abschlussprüfung gebüffelt.
„Es ist immer was Besonderes, wenn Zeugnisse verteilt werden“, sagte Stadtrat und Sozial-, Schul- und Familienreferent Michael Oberhofer bei der Abschlussfeier. Die viele Zeit für das Lernen hätten die Kursteilnehmer „gut investiert“. Die Deutsche Sprache sei „ein zweites Standbein“ und wichtig, um hier die eigene Identität wahrnehmen zu können.
Gerade mit dem Deutschunterricht leistet die Sozialeinrichtung DZIF einen wertvollen und wichtigen Beitrag zur Integration der ausländischen Mitbürger. Sie ist seit 2006 vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) anerkannt als Kursträger für die seit 2005 vorgeschriebenen Integrationskurse. Mit dem Zertifikat weisen die Absolventen ausreichende Grundkenntnisse der Deutschen Sprache nach. Damit können sie sich in wichtigen Alltagssituationen sprachlich zurechtfinden.
Zweieinhalb Jahre dauerte es bis zum Abschlusstest, erinnerte die DZIF-Vorsitzende Marianne Ehrler. „Ihr habt gut durchgehalten“, freute sie sich mit den erfolgreichen Absolventen. Sie dankte auch den Kursleiterinnen Judith Rieger und Annette Vesic für ihr Engagement. (prä)
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Fest der Kulturen am 3.10.2010 hier ein Link zur Webseite der Stadt Dorfen
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Dorfener Anzeiger, Mittwoch 21. April 2010
Dorfen - Nach 600 Stunden Deutschunterricht haben alle Teilnehmer
des Integrationskurses die Abschlussprüfung bestanden.
Geschafft: Die Teilnehmerinnen des Deutschkurses mit ihren Zertifikaten.
Foto: Weingartner
Einen wertvollen Beitrag zur Integration leistet das Dorfener Zentrum für Integration und Familie (DZIF).
Dort werden auch Integrationskurse angeboten.
Nach 600 Stunden Deutschunterricht haben alle Teilnehmer des Integrationskurses die Abschlussprüfung bestanden, freute sich die DZIF-Vorsitzende Marianne Ehrler und überreichte die begehrten Zertifikate „Deutsch-Test für Zuwanderer“ mit Kurslehrerin Annette Vesic, Bürgermeister Heinz Grundner und dem Referenten für Familie- Soziales und Schulen, Michael Oberhofer.
Das DZIF führt Integrationskurse durch und ist seit 2006 vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge anerkannt als Kursträger für die seit 2005 vorgeschriebenen Integrationskurse.
Im ausgelaufenen B 1-Kurs haben die Teilnehmerinnen seit Oktober 2007 zwei Mal die Wochen insgesamt 600 Stunden Deutsch gelernt, so Ehrler. „Das war nicht ganz ohne. Einige haben bei Null angefangen“. Ehrler hoffte, dass der Kontakt der Frauen untereinander jetzt nicht zu Ende gehe und diese Angebote wie der Offene Treff, das Internationale Frauenfrühstück oder die Mutter-Kind-Gruppen im DZIF nutzten. Eventuelle werde es einen anschließenden B 2-Kurs geben, aber die personellen und finanziellen Möglichkeiten des DZIF seien begrenzt.
Im Herbst soll ein Anfängerkurs starten.
„Eine lange Strecke liegt hinter Euch“, lobte Stadtchef Grundner den Einsatz der Frauen. Integration könne nur funktionieren, „wenn man sich in der Landesprache austauschen und in gegenseitigen Dialog treten kann“. Ein Lob für den Ehrgeiz und Durchhaltevermögen gab es auch von Oberhofer: „Jeder kann stolz auf sich sein“. (prä)
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Bürgerinfo der Stadt Dorfen Ausgabe 1 / 2010
Ein Haus - mit Leben gefüllt
Das Dorfener Zentrum für Integration und der Familientreff haben sich bei der Mitgliederversammlung im Dezember 2009 zu dem Verein „Dorfener Zentrum für Integration und Familie“ zusammengeschlossen.
Durch das enge Zusammenwirken in den neuen, größeren und wunderbar eingerichteten Räumen am Kugelfang bot sich dieser Zusammenschluss an.
Das Haus des ehem. Wasserzweckverbandes ist nun wieder mit Leben gefüllt. Täglich werden die Angebote von allen Altersgruppen, vom Baby- bis zum Erwachsenenalter, genutzt. Ob dies nun die verschiedenen Mutter/Vater-Kind Gruppen sind, das gemeinsame Frühstück der Eltern mit ihren Kleinkindern, oder Eltern, die mit ihren Kindern die englisch sprechende Gruppe besuchen - es sind zahlreiche Möglichkeiten vorhanden. Nicht zu vergessen die Kuschelbärenbande, die weiterhin die Räume der Abteilung Familientreff innerhalb des Dorfener Zentrums für Integration und Familie nutzt.
Außerdem ist es auch möglich, eine heilpädagogische Unterstützung für Ihre Kinder zu bekommen. Diese Angebote werden zum Teil vom Bundesamt oder Jugendamt unterstützt.
Als weitere Abteilung bietet die Hausaufgabenbetreuung am Nachmittag von Montag bis Freitag Unterstützung für Grundschulkinder an. Auch wird Kindern, die mit ihren Eltern ohne deutsche Sprachkenntnisse nach Dorfen kommen, geholfen, die deutsche Sprache zu erlernen, damit sie die Schule besuchen können.
Diese Angebote werden in enger Zusammenarbeit mit den Schulen durchgeführt.
In der Sprachabteilung werden neu zugezogene oder schon länger in Dorfen lebende Erwachsene, die über keine oder nur geringe Deutschkenntnisse verfügen, in den Integrationskursen zum Zertifikat Deutsch geführt. Für diese Kurse, die rege in Anspruch genommen werden, ist der Verein vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge als Kursträger zugelassen.
Als neues Angebot gibt es englische Konversation oder auch englische Grammatik.
Auch wird weiterhin eine Migrationsberatung für Erwachsene und Jugendliche durch IN VIA angeboten.
Das vierte Bein des zusammengeschlossenen Vereins, das internationale Frauenfrühstück (Dienstags-Treff), das als Wurzel des Vereins gilt, hat nach wie vor seine Heimat im evangelischen Gemeindezentrum in Dorfen am Rathausplatz 16.
So können Marianne Ehrler als alte und neue 1. Vorsitzende und Anja Förste als neue 2. Vorsitzende nur hoffen, dass die vielen fleißigen und unermüdlich, zumeist ehrenamtlich, arbeitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin im Sinne und für den Zweck des Vereins mit dabei sind. Herzlichen Dank dafür.
Herzlichen Dank auch an die Stadt Dorfen, die dem Verein den Bezug der Räume ermöglichte.
Integration bereichert das Leben, erzeugt Mehrwert und bedeutet eine Investition in die Zukunft. Aktionen, Projekte und Programme der kulturellen Bildung sind geeignet, um Menschen unterschiedlicher sozialer Herkunft und Nationalität miteinander in Dialog treten zu lassen.
Helfen sie uns dabei und unterstützen Sie uns finanziell im Rahmen einer Mitgliedschaft (derzeit 30 Euro pro Jahr) oder durch eine Spende. Dann sind wir weiterhin in der Lage unsere Arbeit kostengünstig anbieten zu können.
Als gemeinnütziger Verein sind wir berechtigt, Spendenquittungen auszustellen.
Weitere Informationen über uns finden Sie im Internet unter:
www.integrationszentrum-dorfen.de
Bei Fragen zu den Angeboten oder zu einer evtl. Mitarbeit wenden Sie sich zu den Bürozeiten (MO-FR von 9-12 Uhr und DO von 14-16 Uhr – nicht in den Ferien) an das Dorfener Zentrum für Integration und Familie, Kugelfang 4, 84405 Dorfen, Tel. 08081 9524777 oder 9551297, Fax 08081 9551298.



Mitgliederversammlung vom 10.12.2009






Über viel Platz in den neuen Räumen freuten sich (v.l.)
Pfarrerin Martina Oefele, Familientreff-Leiterin Anja Förste, Pfarrer Johann Eschbaumer,
DZI-Vorsitzende Marianne Ehrler, Sozial- und Familienreferent Michael Oberhofer und
Bürgermeister Heinz Grundner. Foto: Weingartner
Dienstag, 22 September 2009
Zeichen für Integration und Familienförderung





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